Sport

Ope­ra­tive Pro­jekt­steu­e­rung — IHF Hand­ball-Welt­meis­ter­schaft der Frauen 2025

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Art
Sport
Zeit
2025
Ort
Deutschland
Kunde
Deutscher Handballbund e. V.

Der Deut­sche Hand­ball­bund (DHB) rich­tet in der Dekade von 2023 bis 2032 zahl­rei­che inter­na­ti­o­nale Tur­niere von der U21 WM 2023 bis zur Doppel-EM für Männer und Frauen 2032 aus. Diese Abfolge von Tur­nie­ren wurde vom DHB als Jahr­zehnt des Hand­balls dekla­riert und ist ein­ge­bet­tet in ein Stra­te­gie­kon­zept, wel­ches die Rele­vanz des Hand­ball­sports in Deut­sch­land nach­hal­tig stei­gern soll. 

Um eine mög­lichst effi­zi­ente und nach­hal­tige Umset­zung der Tur­niere zu för­dern sowie die eige­nen Abläufe in der Steu­e­rung von Ver­an­stal­tun­gen kon­ti­nu­ier­lich zu opti­mie­ren, hat der DHB PRO­PRO­JEKT beauf­tragt, im Rahmen der Frauen-WM 2025 bei der Weiter­ent­wick­lung der ope­ra­ti­ven Tur­nier-Pro­jekt­steu­e­rung zu unter­stüt­zen.

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© DHB, Kenny Beele
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© DHB, Marco Wolf

Aus sport­li­cher Sicht und für die Ent­wick­lung im Hand­ball der Frauen war das WM-Tur­nier 2025 ein voller Erfolg für den DHB. Getra­gen von den Fans in aus­ver­kauf­ten Arenen in Stutt­gart (Vor­runde) und Dort­mund (Haup­trunde und Vier­tel­fi­nale) spiel­ten sich die Deut­schen Hand­ball-Damen zum Final Four in Rot­ter­dam. Nach­dem das deut­sche Team im Halb­fi­nale die Titel­ver­tei­di­ge­rin­nen aus Frank­reich besie­gen konnte, unter­lag es im Finale denk­bar knapp dem Team aus Nor­we­gen, konnte sich mit dem Gewinn der Sil­ber­me­dail­len jedoch end­gül­tig in der Welt­spitze eta­blie­ren.

Beglei­tet von der Kam­pa­gne „Hands up for more“ ent­wi­ckelte sich die WM in Deut­sch­land zum erhofft großen Hand­ball-Fest. Nie zuvor ström­ten so viele Fans zu einem Frauen-Hand­ball-Tur­nier. Die Spiele der 32 Teams wurden an fünf Stand­orten in Deut­sch­land und den Nie­der­lan­den aus­ge­tra­gen und ins­ge­samt kamen knapp 355.000 Fans zu den 108 Spie­len und stell­ten damit einen neuen Besu­cher­re­kord für eine Hand­ball-WM der Frauen auf.

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© DHB, Kenny Beele
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© DHB, Marco Wolf
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© DHB, Kenny Beele

Neben der unmit­tel­ba­ren Opti­mie­rung von Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Repor­ting-Pro­zes­sen für die Frauen-WM 2025 selbst, soll hier­mit auch der Grund­stein für die Abläufe wäh­rend der fol­gen­den inter­na­ti­o­na­len Ver­an­stal­tun­gen in Deut­sch­land, ins­be­son­dere der Männer-WM 2027 gelegt werden.

PRO­PRO­JEKT hat das Team Inter­na­ti­o­nale Events des DHB in den Mona­ten vor der Ver­an­stal­tung bei der Ana­lyse und Über­a­r­bei­tung der beste­hen­den Pro­zesse sowie der Aus­wahl ergän­zen­der Maß­nah­men zur ope­ra­ti­ven Tur­nier-Steu­e­rung bera­ten. Wäh­rend des Tur­niers hat PRO­PRO­JEKT den DHB durch das Ein­sam­meln und Auf­be­rei­ten von täg­li­chen Rück­mel­dun­gen aus den ver­schie­de­nen Spiel­or­ten unter­stützt.

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Leistungen

  • Analyse der bestehenden Steuerungs- und Kommunikations-Prozesse während internationaler Veranstaltungen innerhalb des Organisationsteams

  • Weiterentwicklung und Ergänzung von operativen Steuerungs-Prozessen im Hinblick auf die Frauen-WM 2025 sowie die Männer-WM 2027

  • Überarbeitung von standort- und themenübergreifenden Kommunikationskanälen für eindeutige Kommunikationsketten während des Turniers

  • Erstellen von Umfrageformaten als durchgängiger Feedback Kanal aus den operativen Teams an die Projektleitung

  • Aufbereitung von täglichen Briefingmaterialien für die Venue Management Teams ins den Spielorten

  • Auswertung der Frauen-WM und Anstoßen eines Lessons Learned Prozesses für die Männer-WM 2027

Credits / Titelbild

DHB / Kenny Beele